mit mehr als 10 stunden aufnahmematerial vom düsseldorfer hauptbahnhof, von der fachhochschule, vom flughafen; innen- und außenaufnahmen von zügen und bahnen und einkaufspassagen in düsseldorf ging es zunächst darum, die dynamik von oft frequentierten orten zu untersuchen und anschließend zu versuchen, sie musikalisch abzubilden.
herausgekommen ist eine soundcollage, auf grundlage dessen anschließend »crossroads« produziert wurde, mit — im gegensatz zur vorlage — einem halbwegs clubtauglichen arrangement.
diese field recordings finden auch bei »counting scars« verwendung — mit beats, die zur entstehungszeit noch dem ominösen begriff »future garage« zuzuordnen wären, verzerrten synths/strings und der klassischen 808.

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das musikvideo

das video zu »crossroads« entstand aus über 3/4 jahr gesammelten reiseaufnahmen. dabei liegen die reisevideos mittels splitscreen übereinander, wodurch eine neue art landschaft konstruiert wird. trotz der harten schnittkanten setzt sich das bild im kopf des betrachters dennoch mehr oder weniger schlüssig zusammen und folgt unentwegt dem takt und dem rhythmus des tracks.

das musikvideo wurde im filmprogramm zur museumsnacht köln im kulturbunker am 24.10.2015 aufgeführt.

das cover

das cover zu diesem release ist ein teil der serie »triplets«. auch wenn es so unscheinbar ausschaut, so war der prozeß dennoch eine herausforderung.
mittels einer analogen großformatkamera (8×10 inch) sind mehrere doppelbelichtungen entstanden u.a. direkt auf fotopapier. die in der mitte platzierten fotopapiere sind übrigens in den 90er jahren abgelaufen, was einen gewissen effekt auf den kontrast und die helligkeit hat.
gezeigt wird ein einfaches weißes podest, der in einer der beiden belichtungen von einer schablone mit ausgeschnittenen geometrischen mustern verdeckt wird. die direkte belichtung auf fotopapier erfordert natürlich eine gewisse zeit, somit waren die belichtungszeiten von mehreren minuten notwendig, um genügend licht aufs papier zu bringen.
»triplets« entstand 2013 als eine studienarbeit bei gerhard vormwald an der FH Düsseldorf.